GESELLSCHAFT / 12DER TODDES SOZIALCHARAKTERS

Die Debatte über die Gründe der wahnwitzigen Turbulenzen, die gegenwärtig insbesondere die westlichen Gesellschaften und deren Demokratien mächtig durcheinanderwirbeln, wird zwar mit großem Engagement und harten Bandagen geführt, offenbart aber auch das erschreckende Unvermögen so mancher Experten, die Wechselwirkungen dieser destruktiven psychosozialen Strömungen, die Chaos zur Folge haben, adäquat zu erfassen und wenn, auch wirklich zu verstehen. Zu komplex scheinen ihnen die Phänomene, um zu ihrem wahren Grund vorzudringen.

Statt die Ereignisse im Gesamtzusammenhang auf sich wirken zu lassen und ihnen womöglich so auf die Spur zu kommen, präsentieren sie zumeist empirisch erhobene Untersuchungen zu Einzelphänomenen wie Werteverlust, Zukunftsangst, Internetsucht oder Politikverdrossenheit, wobei sie meinen, belegen zu können, wie es um die Verfasstheit der Gesellschaften insgesamt bestellt sei, was nur zu weiterer Verwirrung der ohnehin schon tief verunsicherten Menschen führt. Für solches Hin und Her hat China wenig Geduld und es erst gar nicht so weit kommen lassen: Kurzerhand hat es seine aus der Spur geratenen Bürger mit einem Sozialkreditsystem an die Kandare genommen und das Land von oben befriedet. BASTA!

Die Welt ist besser denn je zuvor, meint Steven Pinker, Professor für Psychologie an der Harvard University in Cambridge nahe Boston, wobei er wissen lässt, allein durch bloßes „Zählen“ die Welt von heute und gestern unvoreingenommen vergleichen zu können.

Und tatsächlich, die in Pinkers neuem Buch Aufklärung jetzt! vorgelegten Zahlen wirken auf den ersten Blick so wie er es vermutet: So hätten die USA im Vergleich zu vor 30 Jahren nur noch eine jährliche Mordrate von 5,3 pro 100.000 Einwohner statt damals 8,5. Nur mehr 3 Prozent der amerikanischen Bevölkerung sei von Konsumarmut betroffen, vor 30 Jahren hätte es noch glatte 11 Prozent getroffen. Auch jage man heutzutage nur noch 4 Millionen Tonnen Schwefeldioxid und 20,6 Tonnen Feinstaub in die Atmosphäre und nicht mehr 20 Millionen Tonnen Schwefeldioxid und 34,5 Millionen Tonnen Feinstaub wie früher. Auch im weltweiten Vergleich gäbe es Fortschritte. So zählte man 1988 noch 23 Kriege, derzeit jedoch nur noch 12. Zudem sei die Zahl der Atomwaffen von 60.780 auf 10.325 gesunken.

All diese Fortschritte seien kein bloßer Glücksfall, betont Pinker, es handele sich stattdessen nämlich um die Fortsetzung eines Entwicklungsprozesses, der im späten 18. Jahrhundert durch die Aufklärung seinen Anfang genommen und seitdem die menschlichen Lebensverhältnisse in jedem Bereich verbessert hätte. „Die Aufklärung funktioniert“ resümiert Pinker.

Der Untergang der menschlichen Zivilisation in den kommenden Jahrzehnten sei „nahezu gewiss“, kontert der Biologe Paul Ehrlich, der an der renommierten amerikanischen Stanford University forscht. Die Menschheit ruiniere ihre natürlichen Lebensgrundlagen durch zügellosen Konsum, Übernutzung der Ressourcen und ungebremstes Wachstum der Weltbevölkerung, warnt Ehrlich. Dadurch vernichte sie sich letztendlich selbst.

Dabei seien Pflanzenschutzmittel und andere Chemikalien das vielleicht noch größere Problem als die globale Erderwärmung, sagte Ehrlich in einem Interview mit dem britischen Guardian. Die chemische Umweltverschmutzung habe längst auch die fernsten Winkel unseres Planeten erreicht. Zudem gäbe es Anzeichen dafür, dass die Gifte die Intelligenz von Kindern verringern. Die Angehörigen der ersten stark beeinträchtigten Generation seien jetzt bereits Erwachsene. Aber auch darüber hinaus scheint es so zu sein: Einer Studie von Bernt Bratsberg and Ole Rogeberg der Universität Oslo zufolge sinkt der Intelligenzquotient in den Industrienationen seit Jahrzehnten kontinuierlich. (1)

„Der Kollaps in den nächsten Dekaden ist ziemlich gewiss“, prophezeit Ehrlich. „Und das Risiko steigt kontinuierlich, so lange stetes Wachstum das Ziel aller wirtschaftlichen und politischen Systeme ist. Andauerndes Wachstum aber ist auch das Merkmal von Krebszellen.“

Was also tun bei all dem verwirrenden Hin und Her? Haben wir doch noch eine Chance, obwohl wir alles nur schwarzsehen? Oder können wir tatsächlich einpacken, weil es niemanden gelingen wird, dem Ganzen noch Einhalt zu gebieten?

ERKENNE DICH SELBST! rät Yuval Noah Harari den Menschen. Zu sich selbst zu finden sei das Allerwichtigste. Ansonsten würden sie eines Tages noch gänzlich in die Fänge des Googlekonzerns geraten, der ihn dann womöglich wesentlich besser kenne als er sich selbst. Was also bliebe dem so Überrannten dann noch anderes übrig, als die Maschine bei jedem wichtigen Lebensschritt um Rat zu fragen – freiwillig fremdgesteuert.

ERKENNE DICH SELBST! – eine der wohl schwierigsten Aufgaben, der sich Menschen in ihrem Leben stellen können. Aber diese Maxime den Leuten einfach mal so vor den Kopf zu knallen, ohne wirklich zu wissen, mit wem man es zu tun hat, zeugt nicht gerade von überragender Menschenkenntnis. Und wer läuft schon gern durch Fußgängerzonen einer Republik und ruft den Leuten, die nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht, ERKENNE DICH SELBST! zu, damit sie wieder zu sich kommen und alles besser wird.

Die Fähigkeit zur Introspektion kommt dem Menschen abhanden. Sein Selbstwertgefühl erlahmt, das sollte Harari eigentlich wissen. Der Mensch hat Angst, sich in die Augen zu sehen, um nicht trübsinnig zu werden. Denn da ist nicht mehr viel, was aus seinem Inneren zu ihm heraufleuchten würde. Notgedrungen geht sein Blick nach draußen. Allerdings nicht aus Neugier auf die Welt – nein, er will sich doch nur mal nach brandneuen Produkten umsehen, die gerade auf den Markt gekommen sind und ihn möglicherweise wenigstens für Momente in Hochstimmung versetzen.

Offenbar hat der Konsumismus ganze Arbeit geleistet und den Menschen jetzt vollends im Griff. Denn Wer bin ich? heißt heutzutage Wie soll ich sein? Auch die Individualität ist mittlerweile käuflich geworden – ein Accessoire unter vielen: Das Outfit und die persönliche Performance sind entscheidend fürs Ich. Und der Lifestyle muss passen. Beauty. Tinder. Zalando. Max Mara. Parship. Man muss nur zugreifen und das Geld dazu haben. Die Mühe, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, kann man sich sparen – YEAHHHH!

Der Individualcharakter des Menschen zerbröckelt in Fragmente – aus seinem Ich sind viele geworden. Die Ökonomie hat ihm zwar zum Wohlstand verholfen, ihn gleichzeitig aber auch innerlich verdorren und mit Haut und Haaren zum Konsumenten mutieren lassen. Rein äußerlich erscheint er zwar als Profiteur, in seinem Inneren aber dominieren Dämmer und Ratlosigkeit – der offenkundige Preis, den er an eine Ökonomie zu entrichten hat, die seine Wünsche und Begierden lenkt und manipuliert, ohne dass er es wahrhaben will. So geht der wahre Reichtum des Lebens an ihm vorbei: Liebe und Vertrauen, Ruhe, Hingabe und Ausgeglichenheit sucht der in die Falle Geratene vergebens. Das zehrt und macht krank. Die Liste ist lang: Schlafstörungen. Tinnitus. Rückenschmerzen. Burnout. Erektionsstörungen. Migräne. Bandscheibenvorfall. Depression. Paranoia. Hass. Rücksichtslosigkeit. Destruktivität und Isolation.

Die Anspruchshaltung der Menschen steigt ins Unermessliche. Kein Wunder, schließlich brauchen sie dringend Hilfe. Der Sisyphos-Stress, sich ständig hinterher zu hetzen ohne sich je zu erreichen, lässt sie seelisch in die Knie gehen. Mehr Resilienz fordern die Experten, scheinen aber nicht zu wissen, wie angeschlagen die Menschen in Wirklichkeit sind – ihre psychische Widerstandskraft schwindet, obwohl sie immer älter werden. Aber wofür eigentlich, das wäre die Frage? Die Gehetzten aber scheinen sich von ihrem Trott nicht abbringen zu lassen und kaufen sich weiter wund, ohne oftmals überhaupt noch zu konsumieren: T-Shirts nur für den Schrank sind absolut in. Man stapelt sie und fühlt sich cool, sie gekauft zu haben – eine Identität nach der anderen wandert in die Schublade ab. Was heißt hier Resilienz? Man kann eben nicht anders, ist chronisch unbefriedigt und deshalb konsumabhängig – „der Konsument ist der ewige Säugling, der nach der Flasche schreit.“ (Fromm)

Vermutlich ist die Verarmung des Individualcharakters, die zwangsläufig mit der allmählichen Verflachung des Denkens und Fühlens einhergeht, für die Stabilität und Freiheit der demokratischen Gesellschaften wesentlich brisanter als das Problem der sozialen Armut. Und dies, ohne das Phänomen des Internets diesbezüglich überhaupt noch mit in Betracht gezogen zu haben, das die Mentalitätsverflachung der Menschen zwar immens beschleunigt, aber, wie dargelegt, nicht primär für diese Verdummung verantwortlich ist. Die Tatsache aber, dass diese Maschine immer noch von vielen Experten für alles Übel verantwortlich gemacht wird, zeugt von der Kurzsichtigkeit, mit der sie zu Werk gehen und offenbart deren Ignoranz den geschichtlichen Transformationsprozessen der Gesellschaften gegenüber. Stattdessen stochern sie hektisch im Hier und Jetzt herum und setzen alles daran, um jeden Preis aktuell zu sein.

Wäre das Internet auf aufgeklärte und offene Gesellschaften gestoßen, hätten diese es sicher als Instrument zum freiheitlichen Wissensaustauschs zu nutzen gewusst und nicht als Dreckschleuder missbraucht, die alles auf den Kopf stellt. Die Internetmaschine erzeugt keinen Hass! Sie bietet den Hasserfüllten lediglich die Chance, ihren Unflat praktisch sekündlich unter die Leute zu bringen und sie weltweit zu infizieren.

Mit der Schwächung des Individualcharakters aber geht zwangsläufig auch die des Sozialcharakters einher. In ihm verschmilzt die sozioökonomische Gesellschaftsstruktur mit der des individuellen Charakters und formt dieserart das Persönlichkeitsbild des Durchschnittsmenschen in einer Gesellschaft, dass „die meisten Mitglieder ein und derselben Kultur miteinander gemeinsam haben“. (Erich Fromm). Erst durch einen von allen verinnerlichten Verhaltenscodex, der für jeden einzelnen des Gemeinwesens absolut verbindlich ist und vom jedem anderen desselben auch so erwartet werden kann, konstituiert sich das, was man „Gesellschaft“ nennt. Unbewusste Verhaltensweisen, die wie selbstverständlich von den spezifischen individuellen Eigenheiten des je Einzelnen durchsetzt sind: Nicht jeder wartet auf dieselbe Art und Weise in der Schlange auf den Bus.

Da die Menschen jedoch nur noch mit sich selbst beschäftigt sind, weil sie tief in ihrem Inneren mit dem, was sie aus ihrem Leben machen und was es ihnen zu bieten hat, höchst unzufrieden sind und sich ausgelaugt und überstrapaziert fühlen, haben sie kaum noch Augen für ihre Umgebung, geschweige denn für ihr Gegenüber. Chronische Unachtsamkeit und Ungeduld prägen ihr Verhalten, die das Zusammenleben schwer auf die Probe stellt, weil andere ebenso agieren und auch auf Distanz gehen.

Mit dem Schwund des Sozialcharakters verflüchtigt sich auch der Gemeinschaftssinn. Die Menschen haben nicht mehr viel gemein und isolieren sich: depravierte Ich-Fixierte ohne eigenes Ich. Vereinsamungsängste machen sich breit und Misstrauen kommt in die Welt – wer anderer Meinung ist wird gemieden. Das soziale Miteinander ist zur Kampfzone geworden – öffentlich wie privat. Und derjenige, dessen man überdrüssig ist, wird neuerdings kalt abserviert: Ghosting nennt sich das Phänomen und bedeutet nichts anderes, als „das sang- und klanglose Verschwinden aus dem Leben des zur Belastung gewordenen anderen. Man stellt sich tot. Ignoriert Anrufe, Nachrichten, Mails. Besser noch: Man blockiert den anderen gleich. Erklärungen für das plötzliche Desinteresse? Gibt es keine.“ (2)

So kommt die Skepsis dem System gegenüber in die Welt, das solch ein Leben gewähren lässt und ohnmächtig für das „Loch im Selbst“ verantwortlich gemacht wird. Die innere Bereitschaft sich mit ihm zu identifizieren nimmt dramatisch ab, der Sozialcharakter zerfällt und die Hemmschwellen sinken bedrohlich. An seiner Statt drängt der ohnehin schon verrohte Individualcharakter vom Inneren der Menschen in den Vordergrund der Öffentlichkeit und zersetzt das gesellschaftliche Leben durch asoziale Verhaltensweisen, die von kurzsichtigen, egomanen und teilweise völlig irrationalen Impulsen und Einzelinteressen fern jeglichen Gemeinwohls geprägt sind.

Die Maske der Sozialisation fällt von den Menschen ab und legt deren individuell aufgestauten Frust und Zorn auf das deformierte Leben schonungslos frei. Und das quer durch alle sozialen Schichten und je nach Grundcharakter auf völlig unterschiedliche Art und Weise: Entweder man duckt sich weg und stürzt sich besinnungslos in den Lifestyle, sofern man sich ihn leisten kann. Oder vegetiert eher mittellos dahin, schielt neidisch auf die anderen, resigniert schließlich und wird depressiv. Oder wird zum Opfer seiner entfesselten Hassgefühle und radikalisiert sich. Oder kriegt einfach nicht die Kurve, dreht eines Tages plötzlich durch und läuft Amok.

Dass sich der Sozialcharakter einer Gesellschaft von deren Basis aus, also durch das enthemmte Verhaltensmuster der je Einzelnen nicht nur verändert, sondern wie gegenwärtig sogar zur Auflösung gebracht wird, ist neu in der Geschichte und wahrhaft eklatant, galt doch bislang nachvollziehbarere Weise genau das Gegenteil: Denn ausschließlich ein die gesamte Gesellschaft erfassender Strukturwandel zeitigte bisher einen Shift des Sozialcharakters, mit denen sich die Bürger technologischen, ökonomischen, kulturellen, religiösen oder politischen Umbrüchen gegenüber anzupassen wussten oder aber sich diesen zu unterwerfen hatten.

Jetzt aber verkehren sich die Dinge in dramatischer Form: Der tief verankerte Verdruss an einem sinnentleerten und durchökonomisierten Leben, in dem kein geistiger oder wirklich tief reichender emotionaler Stimulus sie noch herauszufordern oder gar zu bereichern vermag, droht den Common Sense der Menschen zu unterwandern und setzt in ihnen sozial destruktive, also höchst selbstbezogene Verhaltensweisen frei – ein schon lange anhaltender Prozess, der mit dem Ende des 2. Weltkriegs alle westlichen Zivilisationen erfasste und ab da an den kapitalistischen Konsumismus als einzig bestimmende Größe jeglichen gesellschaftlichen wie privaten Lebens zu voller Wirkung verhalf – eine Entwicklung, die sukzessive zur seelischen Schwächung der Menschen und zur Aushöhlung ihres Daseins führte. 

All dies mag belegen, warum sich die Verhältnisse zusehends der Kontrolle entziehen und Parolen wie Redet wieder miteinander! oder Mehr Empathie wagen! der Lächerlichkeit preisgeben. Manche scheinen es mittlerweile sogar darauf angelegt zu haben, den gesellschaftlichen Verhaltenscodex bewusst zu durchbrechen, um ihrer Wut aufs System berserkerhaft Ausdruck zu verleihen. Die perverse Lust am Regelverstoß soll Identität stiften.

Bei all dem scheint es besonders brisant, dass sich der gegenwärtige Abbau des Sozialcharakters ohne einen wirklichen und qualitativ eindeutigen gesellschaftlichen Strukturwandel vollzieht. Ein solcher Paradigmenwechsel kündigt sich zwar bereits am Horizont an ohne bislang aber tatsächlich schon eingetreten geschweige denn fassbar zu sein. Das potenziert die ohnehin schon tiefe Verunsicherung der Menschen und treibt sie in ohnmächtige Angst, mit Wohlstand und Konsum könnte es eines Tages ein Ende haben – das einzige, wofür das Leben noch lohnt.

Angesichts der fundamentalen Herausforderungen, die auf Mensch und Gesellschaften zukommen, wäre ein ganz anderer Menschentyp vonnöten als der, der gegenwärtig die Szene beherrscht. Derjenige der Renaissance nämlich, der sich weltoffen, neugierig und mutig zeigte und anschickte, Welt und Kosmos geistig zu durchdringen, um seiner Bestimmung näher zu kommen. Sein Fühlen und Denken kannte keine mechanischen Trennungen in seinem Dasein. Als Künstler und Wissenschaftler lebte er in allem zugleich – Selbstständigkeit und Freiheit bedeutete ihm alles. Davon aber sind wir gegenwärtig meilenweit entfernt. Mit dem Homo Sapiens scheint es bergab zu gehen.

ERKENNE DICH SELBST – sollte diese Forderung wider Erwartung doch noch Realität werden, könnte diese angesichts der Trübsinnigkeit der Menschen glatt zu einem Massensuizid führen. Kein Wunder, dass keiner mehr hinhören will!

(1) PNAS: Bernt Bratsberg and Ole Rogeberg Flynn effect and its reversal are both environmentally caused.

(2) FAZ. SOZIALPHÄNOMEN „GHOSTING“: Ganz leise abserviert. Melanie Mühl. 14.10.2018

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